Episode16: Dopingfreie Heldentaten

 

Welcome to peanutbuttertown, heute erzählen wir euch von unseren Heldentaten des vergangenen Wochenendes, bei denen wir es beide aufs Treppchen unserer Altersklasse geschafft haben. Das ganze garantiert dopingfrei, was uns auch zum zweiten Thema der Episode bringt: Doping und der Umgang Nahrungsergänzungsmittel. Leider gab es zwei relativ aktuelle Fälle in der deutschen Laufszene, die uns etwas nachdenklich gestimmt und fast an den Rande eines seriösen Podcasts gebracht hat.

Daniel beim Lahnparklauf Wetzlar
Daniel beim Lahnparklauf Wetzlar

Wir freuen uns über eure Meinung zum Thema, gerne in den Kommentaren auf laufenliebeerdnussbutter.de, bei Facebook/Twitter oder an podcast@laufenliebeerdnussbutter.de – auf Wunsch natürlich auch anonym.

Viel Spaß beim Hören!

Shownotes:

Eine Antwort auf „Episode16: Dopingfreie Heldentaten“

  1. Hi Daniel, hi Niklas,
    sehr spannendes Thema, das Ihr da behandelt.
    Doping im Elitebereich ist ja ein altes Problem und ein eigenes Thema – wenn man bedenkt, dass z.B. viele afrikanische Athletinnen und Athleten den Spitzensport als einzige Möglichkeit sehen, sich und ihre Familien zu ernähren, ist das vielleicht eine Erklärung – wenn auch keinesfalls eine Entschuldigung.
    Wofür ich aber absolut kein Verständnis habe und was ich noch viel absurder finde, ist, wenn jemand im semiprofessionellen oder Breitensportbereich zu solchen Mitteln greift. Und noch entscheidender: Jemand, der präventiv Schmerzmittel nimmt, bevor er/sie den Marathon läuft, um künstlich schmerzfrei zu bleiben, betrügt nicht nur andere, sondern vor allem sich selbst und hat den Spirit des Marathons nicht begriffen. Das Schöne an solchen Herausforderungen und das, worauf es eigentlich ankommt, ist es doch gerade, seine eigenen Grenzen durch konsequente Trainingsarbeit und die Leistung am Wettbewerbstag selbst zu überwinden, den Schmerz während des Marathons zu ertragen und zu besiegen, den Kampf im Kopf zu gewinnen und gegen die psychischen und physischen Widerstände anzukämpfen – stärker zu sein, als die eigenen Zweifel.
    Ein Marathon tut immer weh, sonst ist es kein Marathon. Der Stolz nach einem Zieleinlauf mit brennenden Beinen in völliger Erschöpfung, verbunden mit dem Wissen, dass man es aus eigener Kraft geschafft hat – das alles verpassen die, die sich selbst betäuben. “Der Schmerz geht, der Stolz bleibt”, heißt es. Wer mit Schmerzmittel läuft, wird dieses Sprichwort nie verstehen.

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